Japan Reisebericht – Kyoto & Tokyo

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Anfang diesen Jahres ging es zwei Wochen lang für eine Freundin und mich nach Japan. Ich war schon immer sehr angetan von Tokyo, der größten Stadt der Welt und so haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen in unseren Semesterferien einen Trip nach Asien zu machen. Backpack’s auf und los ging es.

Vor der Reise: Was musst du wissen?

Um meine Japanreise in diesem Reisebericht zu beschreiben fällt mir spontan nur ein Wort ein: WOW! Um ehrlich zu sein hätte ich niemals damit gerechnet, dass mich Japan so umhauen wird. Von einer atemberaubenden Natur, über unzählige Tempel und Schreine, bis hin zu der größten Stadt der Welt, Tokyo, war alles dabei.

Doch fangen wir erstmal vorne an: Was musst du vor deiner Reise nach Japan wissen?

Visum

Für die Einreise nach Japan benötigen deutsche Touristen kein Visum (es sei denn du planst einen Aufenthalt der länger als 90 Tage dauert). Einzige Voraussetzung ist ein gültiger Reisepass, mit deinem Personalausweis kommst du da leider nicht weit. Wichtig hierbei ist darauf zu achten, dass dein Reisepass noch lange genug gültig ist und nicht während deines Japan Aufenthalts abläuft. In Tokyo am Flughafen angekommen, kriegst du dann eine Aufenthaltserlaubnis als „Temporary Visitor“ für 90 Tage. Bei der Einreise werden dann biometrische Daten von dir erfasst (Fingerabdrücke und Gesichtsfotos), aber keine Angst: an jedem Schalter steht ein netter Mitarbeiter oder eine nette Mitarbeiterin, die dir gerne helfen. Ein kleiner Tipp: Egal wo es dich auf deiner Japan Reise hintreibt, hab immer deinen Reisepass dabei. In Japan herrscht eine Ausweispflicht für Ausländer und sollte es dazu kommen, musst du dich immer ausweisen können. Im Extremfall kann das nicht Mitführen deines Passes sogar zu Geldstrafen oder einer Verhaftung führen.

Flüge

Für Flüge nach Japan solltest du in der Regel 700- 1.000 € einplanen. Dies ist abhängig von der Reisezeit, der Fluggesellschaft und dem Flug an sich. Hier liegt es an dir, ob du lieber etwas sparen möchtest und somit eine Zwischenlandung in Kauf nimmst, oder ob du lieber ein paar Euros mehr zahlst um mit einem Direktflug nach Japan zu fliegen.

Für mich ging es von Düsseldorf, über Helsinki, nach Tokyo (Narita Airport). Wir haben unsere Flüge über fluege.de gebucht, nachdem wir viele Websites miteinander verglichen haben. Das Glück war auf unserer Seite und wir haben pro Person ca. 635€ für die Flüge gezahlt. Von Düsseldorf nach Helsinki sind wir mit Finnair insgesamt 2h20 geflogen, hatten dann eine Aufenthaltsdauer von 2h15 und sind anschließend nochmal knapp 9h25 nach Tokyo mit Japan Airlines geflogen. Die Fluggesellschaften waren der hammer, ich hatte wirklich lange nicht mehr so einen angenehmen Flug. Das Gepäck wurde in den nächsten Flieger durchgeschickt, so dass wir uns während unseres Aufenthaltes um nichts kümmern mussten (zur Info: 2x Freigepäck pro Person). An Bord wurden wir dann mit japanischem Essen versorgt, was uns super auf unser bevorstehendes Abenteuer eingestimmt hat, haben reichlich zu Trinken bekommen und wurden zusätzlich mit einer großen Auswahl an Filmen versorgt (alles inklusive versteht sich). Herrlich, so lässt es sich fliegen!!

Reisezeit

Für mich ging es Mitte Februar für zwei Wochen nach Japan und ich kann sagen, dass ich diese Zeit sehr angenehm fand. Uns war wichtig die Ferienzeiten der Japaner, sowie Feiertage zu vermeiden. Darunter fallen die goldene Woche (4 Feiertage Ende April/Anfang Mai), Obon, ein buddhistisches Fest (Mitte August) und Neujahr. Außerdem ist es während der Kirschblütenzeit sehr voll. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass man einen Städtetrip nach Japan das ganze Jahr über machen kann, etwas angenehmer ist es in den kühleren Monaten von Februar-Mai und Oktober-November.

Wir hatten Glück und die ersten Kirschblüten sind bereits im Februar zu sehen gewesen. Wir haben uns einen Nachmittag Zeit genommen durch die Parks zu schlendern und einfach die Ruhe und die schöne Natur zu genießen.

Währung

Die japanische Währung ist der Yen. Nach aktuellem Stand entspricht 1€ ungefähr 125,50 Yen (Stand: 06.04.2019).

Ich habe vor meiner Reise bereits Yen bei meiner Bank beantragt. Hier musst du selbst wissen wie du es am besten regeln willst. Rückblickend auf meine Reise hätte ich das Geld am besten erst in Tokyo gewechselt, da man in Deutschland einen ziemlich hohen Wechselkurs zahlt. Außerdem braucht man in Japan echt keine Bedenken beim Geld wechseln haben. Zusätzlich hatte ich meine Kreditkarte (Visa) mit und konnte überall problemlos damit zahlen. Damit ich vor lauter Yen nicht den Überblick verliere, habe ich mir vorher die App Currency heruntergeladen. Diese könnt ihr auch offline benutzen und somit ganz einfach von Yen in Euro oder auch in andere Währungen umrechnen.

Sprache

Surprise, surprise! In Japan spricht man japanisch. Das wollte ich dir mit dem Kapitel Sprache natürlich nicht mitteilen. Vielmehr geht es mir um deine Verständigung mit den Japanern. Tokyo, die größte Stadt der Welt – ich bin davon ausgegangen, dass die Verständigung mein geringstes Problem sein wird. Falsch gedacht. Erstaunlicherweise haben wir echt wenig Japaner getroffen die gutes Englisch gesprochen haben. Falls du mal nicht weiter weißt und Jemanden nach Hilfe fragen willst, dann sprich am besten immer eher jüngere Menschen an. Hier ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie dir weiterhelfen können. Ein weiterer Tipp: Lade dir eine Übersetzungs-App runter die auch offline funktioniert.

So, ich hoffe damit habe ich eventuell auftretende Fragen bereits etwas erklären können. Da wir nur zwei Wochen für unsere Japan Reise hatten, haben wir uns auf zwei Städte beschränkt die wir unbedingt sehen wollten. Unser Wahl viel also auf die perfekte Mischung aus historischer und moderner Stadt. Kyoto und Japan.

Von Tokyo nach Kyoto

Wie schon erwähnt, sind wir von Düsseldorf über Helsinki nach Tokyo (Narita Airport) geflogen. Alternativ könnt ihr auch zum Haneda Airport fliegen.

Vom Narita Airport ging es für uns direkt weiter nach Kyoto. In Tokyo angekommen haben wir, nach einigen Verständigungsproblemen, unsere Züge nach Kyoto und von dort auch wieder zurück nach Tokyo gebucht. Hier gibt es verschiedene Varianten, die sich in Preis und Dauer unterscheiden. Da wir schon total fertig von den Flügen waren, haben wir uns für die schnellere Fahrt mit dem Narita Express entschieden, mit der wir ein Mal umsteigen mussten. Hier haben wir umgerechnet ca. 130€ für Hin- und Zurück gezahlt, hatten reservierte Plätze, freies WLAN im Zug und waren ungefähr 2,5h unterwegs.

So sahen die Tickets aus. Wir mussten ein Mal in Shinagawa umsteigen. Zur Vereinfachung eine kleine Erklärung die dir die Fahrt mit dem Zug erleichtern wird. Ich erkläre dies anhand des ersten Fahrscheins (links):

  • Narita-Express 16 (Name des Zuges – so erscheint er auch auf den Anzeigetafeln)
  • CAR 1 (die Nummer des Wagons – jedes Gleis ist durchnummeriert. Such deine entsprechende Nummer und warte dort bis der Zug hält)
  • SEAT 5-B (dein reservierter Sitzplatz)
  • 11:18 (die Abfahrtszeit)
  • 12:22 (die Ankunftszeit)

Die Züge in Japan kann man nicht mit den Zügen in Deutschland vergleichen. Jeder Zug mit dem wir gefahren sind, kam auf die Sekunde genau. Die Bahnhöfe und Gleise sind durch Farben, Nummern und Buchstaben super leicht zu verstehen und wir hatten nie Probleme von A nach B zu kommen.


Kyoto

Kyoto ist die ehemalige Hauptstadt Japans. Wer interessiert an buddhistischen Tempeln, Schreinen, kleinen Gassen und schönen Gärten ist, der ist hier genau richtig. Kyoto war genau der richtige Einstieg für unseren Japan Trip. Sozusagen die Ruhe vor dem Sturm. Die Ruhe vor dem chaotischen Tokyo.

Unterkunft

In Kyoto sind wir im Len Kyoto Kawaramachi Hostel untergekommen, das wir über booking.com gebucht haben. Das Hostel war mit Abstand das beste Hostel in dem ich je war! Es hat alles gestimmt: Lage, Sauberkeit, Komfort und Freundlichkeit.

Im Erdgeschoss des Hostels befindet sich ein super süßes Restaurant in dem wir jeden Morgen gefrühstückt haben.

what to do

Bamboo Forest in Arashiyama

Kyoto – Bamboo Forest

Der Bambuswald in Arashiyama gehört auf jeden Fall zu meinen Highlights in Kyoto. Dieses Gefühl wenn man zwischen dem meter hohen Bambus entlang läuft ist einfach Wahnsinn – nicht zu beschreiben. Der Wald liegt etwas außerhalb vom Zentrum Kyotos, ein Trip dorthin lohnt sich aber auf jeden Fall. Wir sind direkt zwei Mal durch den Wald spaziert, weil der Weg viel zu schnell vorbei war.

Da der Bambuswald ein sehr beliebtes Ziel für alle Touristen ist, empfehle ich euch so früh wie möglich dort zu sein. Wir sind um 9Uhr Morgens dort gewesen und konnten unseren ersten Spaziergang noch ganz ohne andere Besucher genießen. Geflasht von der Ruhe und der unglaublichen Höhe des Bambus, haben wir dann auch tatsächlich nicht daran gedacht diesen Moment mit der Kamera einzufangen.

  • Bahn: Kyoto Station bis Saga-Arashiyama Station mit der JR Sagano Line (ca. 240Yen). Von da aus sind es dann etwa 10 Minuten Fußweg – einfach den Schildern folgen
  • Eintritt: kostenlos
  • Adresse: 68 Susukinobaba-cho, Saga Tenryuji, Ukyo-ku, Kyoto
  • Zeit: so früh wie möglich, da es ab ca. 10Uhr super voll wird

Arashiyama hat noch mehr zu bieten als „nur“ den Bambuswald. Angekommen an der Zugstation lag schon eine ganz bestimmte Stimmung in der Luft. Die Lichter in Kombination mit der Luft hatten etwas sehr sinnliches. Diese Stimmung hat sich durch unseren ganzen Tag in Arashiyama gezogen und es war ein rundum gelungener Tag.


Fushimi Inari Taisha Schrein

Kyoto – Fushimi Inari Taisha Schrein

Der Fushimi Inari Taisha Schrein ist das Highlight meiner Zeit in Kyoto. Der Schrein am Inari Berg wurde der Gottheit für Wohlstand und Reis gewidmet. Durch die teilweise dichte Bebauung der Tempeltore wirkt der Weg hoch zum Berg wie ein Tunnel. Die unterschiedlichen Tore wurde von Unternehmen und Privatpersonen gespendet und die japanischen Zeichen auf diesen, stehen jeweils für den Namen der Person und das Datum der Spende.

Da der Fushimi Inari Taisha Schrein, mit dem Bambuswald, zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Kyotos zählt, würde ich dir auch hier empfehlen so früh wie möglich dort zu sein. Wenn du deine Wanderung und die Natur in Ruhe genießen willst, würde ich dir empfehlen schon um 8Uhr Morgens (oder auch noch früher) da zu sein. Keine Sorge, die meisten Touristen halten sich an den ersten Toren auf um dort Fotos zu machen. Als wir dort ankamen und die Menschenmenge sahen, dachten wir zuerst wir wären viel zu spät dran. Nach den ersten Metern in Richtung Berg wird es dann zunehmend leerer und spätestens nach einem Kilometer bist du dann für dich.

  • Bahn: Kyoto Station bis Inari Station mit der JR Nara Line (ca. 140 Yen). Von da aus sind es dann 350m Fußweg – ihr erkennt es an dem beeindruckenden Eingangstor.
  • Eintritt: kostenlos
  • Adresse: 68 Fukakusa Yabunouchicho, Fushimi Ward, Kyoto, 612-0882, Japan
  • Zeit: spätestens 8Uhr

Bevor ihr durch die Tore hoch zum Berg Inari wandert, solltet ihr euch auch unbedingt die Gebäude auf dem großen Platz ansehen. Wir haben insgesamt knapp 4,5h beim Schrein verbracht. Wir haben uns dazu entschieden die noch herrschende Leere zu nutzen und zuerst die Tore und den Berg zu erkunden, um dann nach der Wanderung die restlichen Gebäude zu erkunden. Halleluja, die Wanderung hatte es echt in sich und ist nicht zu unterschätzen. Denkt auf jeden Fall an eine Flasche Wasser und unterschätzt auf keinen Fall die ganzen Stufen, ihr müsst den Weg ja auch schließlich wieder zurück laufen.


Kinkaku-Ji Temple (Goldener Pavillon)

Kyoto – Kinkaku-ji Tempel

Kinkaku-ji ist ein buddhistischer Tempel im Norden Kyotos. Die oberen Stockwerke des Tempels sind mit Blattgold überzogen, was schließlich auch zum Namen „Goldener Tempel“ führte. Die Kulisse ist einfach einzigartig. Durch die strahlenden Farben, spiegelt sich der Tempel wunderschön im darunterliegenden See. 1950 brannte der Tempel durch Brandstiftung fast vollkommen aus und wurde dann 5 Jahre später wieder aufgebaut worden. Seit 1994 gehört der Tempel zum UNSECO- Weltkulturerbe und darf somit auf keinem Trip fehlen. Er ist ein absolutes must-see!!

  • Bus & Bahn: Kyoto City Bus-Haltestelle bis Kinkaku-ji Temple mit dem Bus 205 (ca.230 Yen – den Bus findet ihr am Stand B3). An der Zielhaltestelle angekommen lauft ihr dann noch ca. 700m zu Fuß.
  • Eintritt: Erwachsene 400 Yen, Kinder 300 Yen
  • Adresse: 1 Kinkakuji-cho, Kita-ku, Kyoto
  • Öffnungszeiten: 09:00-17:00 Uhr

Tokyo

Ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen kann ich sagen, dass Tokyo wohl die abgefahrenste Großstadt ist die ich je gesehen habe. Denn nur Tokyo schafft es, bunte Neonlichter, riesige Menschenmassen und wunderschöne Parks und Tempel in einem zu vereinen. Meine größte Angst war es, dass ich in dieser großen Stadt überfordert sein werde, aber dies war zum Glück nicht der Fall. Trotz der vielen Menschen, der tausend verschiedenen Bahnen und den fremden Schriftzeichen, herrscht eine Ordnung und Disziplin die ich so noch nie kennengelernt habe und erleben durfte.

Unterkunft

Wir wussten von vorne herein, dass wir in Tokyo viel unterwegs sein werden und haben unsere Ansprüche, was die Unterkunft angeht, deshalb etwas zurück geschraubt. Für insgesamt 6 Nächte haben wir im Guest House TRACE geschlafen. Die Lage des Hostels war super und wir waren innerhalb von zwei Stationen an der Tokyo Station. Von dort aus kommst du dann echt überall hin. Die Station erreichst du vom Hostel in 5 Minuten.

what to do

Harajuku

Tokyo – Harajuku

Harajuku gehört offiziell zum Stadtteil Jingumae. Das Viertel ist perfekt für alle Shopperholics unter euch. Von trendigen Vintage-Läden, über süße Boutiquen, bis hin zu Luxusgeschäften und Punk Läden ist dort alles vertreten. Die kleinen Seitenstraßen verleihen dieser Gegend einen ganz besonderen Charm. Wenn du ein bisschen durch die Straßen schlenderst, werden dir bestimmt die „8%-tax-free-Schilder“ auffallen. Deutsche Touristen können mit ihrem Reise Pass tax-free einkaufen, dass heißt das du die 8% Mehrwertsteuer als Tourist nicht zahlen musst. Alles was du dafür brauchst ist dein Reisepass inklusive deinem Temporary-Visitor-Stempel.

  • Bahn: Tokyo Station bis Harajuku Station mit der JR Yamanote Line (ca.194 Yen)
  • Öffnungszeiten: Montag- Sonntags 11:00- 21:00Uhr (Sonntags schließen die Geschäfte früher)

Shibuya

Tokyo – Shibuya

Ich würde dir empfehlen Shibuya und Harajuku an einem Tag zu besichtigen, da sie unmittelbar nebeneinander liegen und du vom einen zum anderen Ort laufen kannst. Das Überqueren des weltweit bekannten Shibuya Crossing, ist ein absolutes Muss für jeden Besucher. Bei dieser Kreuzung schalten alle Ampeln gleichzeitig auf grün und während der Rush-hour überqueren bis zu 15.000 Menschen gleichzeitig die Straßen. Mein erster Gedanken: das kann ja nicht gut gehen. Aber falsch gedacht! Jeder bahnt sich seinen Weg durch die Massen und alle bleiben höflich und achtsam. Hier gibt es kein Gedrängel, kein Anrämpeln oder Unfreundlichkeit.

Geheimtipp: Wer gerne einen Blick von oben auf die riesige Kreuzung werfen möchte, der kann ins nahe gelegene Starbucks Kaffe (1.Etage) gehen. Es ist einfach nur unglaublich zu beobachten wie viele Menschen diese Kreuzung tatsächlich überqueren.

Wir waren tagsüber zum Shoppen in Harajuku und sind dann Abends rüber nach Shibuya gelaufen um das Viertel im dunklen mit all den Lichter zu sehen. Und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Die Neonlichter in Kombination mit den hohen Häusern haben eine ganz tolle Atmosphäre geschaffen und genauso habe ich mir Tokyo auch vorgestellt!

  • Bahn: Tokyo Station bis Shibuya Station mit der JR Yamanote Line (ca. 194Yen). Alternativ kannst du natürlich auch von Harajuku aus laufen.

TeamLab Borderless Digital Art Museum

Tokyo – TeamLab Museum

Eigentlich reicht hier ein Wort: ATEMBERAUBEND!

Ziel des teamLab Borderless ist es, eine Welt ohne Grenzen zu schaffen. Es spielt keine Rolle welche Hautfarbe du hast, ob du jung oder alt bist. Mann, Frau oder divers. Die Kunst verbindet uns Menschen miteinander und das Museum will eine Atmosphäre schaffen, durch die wir Menschen uns selbst verlieren. Die Kunstwerke schließen Boden, Wände und Decken, sowie dich selbst mit ein. Für mich ein ganz tolles Projekt, was mich an vielen Stellen einfach nur sprachlos gemacht hat.

Das Museum ist unterteilt in vier Welten: Borderless World, Forest of Lamps, Athletic Forest und Future Park. Mein Favorit war der Forest of Lamps, obwohl dieser leider sehr überlaufen war. Das wunderschöne Lampen Paradies erreichst du über eine Rolltreppe. Um jedem Besucher ein einzigartiges Erlebnis zu ermöglichen, dürfen nur 20 Besucher gleichzeitig in dem Raum. Finde ich persönlich gut gelöst und dafür habe ich auch gerne eine kurze Wartezeit in Kauf genommen.

  • Öffnungszeiten: Montag- Freitag: 10:00- 19:00 Uhr, Wochenende + Feiertags 10:00- 21:00 Uhr
  • Preise: Erwachsene (ab 15 Jahren) 3,200 Yen, Kinder (ab 4 Jahren) 1,000 Yen
  • Adresse: Odaiba Palette Town, 1-3-8 Aomi, Koto-ku, Tokyo, Japan
  • Bahn: Tokyo Station bis Shin-Kiba Station mit der JR Keiyo Line (ca. 165 Yen). Bei der Shin-Kiba Station steigt ihr dann in die Rinkai Line bis zu Haltestelle Tokyo Teleport 8ca.267 Yen). Von da aus sind es dann noch 800m zu Fuß.
  • Tickets: Wir haben unsere Tickets vorab über die Internetseite gekauft. Alternativ kannst du dein Ticket auch vor Ort kaufen. Dies würde ich jedoch nicht empfehlen, da das Museum meistens ausverkauft ist.
  • Tipp: Wie bei den meisten beliebten Attraktionen, solltest du auch hier so früh wie möglich oder kurz vor Schluss da sein. Es gibt doch nichts schlimmeres als ein Geschiebe durch die unterschiedlichen Räume.

Asakusa

Tokyo – Asakusa

Asakusa ist ein historisches Viertel Tokyos. Hier findest du den wohl bekanntest buddhistischen Tempel, den Senso-ji Tempel. Der Tempel wurde bereits 645 gebaut und zählt somit zu den ältesten in ganz Tokyo. In Asakusa geht es etwas ruhiger zu und es war für uns die perfekt Abwechslung, um dem Wusel aus Harajuku und Shibuya etwas zu entkommen. Wenn du durch die kleinen Gassen gehst, findest du lauter kleine Geschäfte, Restaurant, Food-Stände und Souvenirjobs.

  • Bahn: Tokyo Station bis Akihabara Station mit der JR Keihin-Tohoku Line (ca. 133Yen) und anschließen von Akihabara Station bis Asakusa Station mit dem Tsukuba Express (ca. 206Yen)

Ginza

Tokyo – Ginza

In Ginza haben wir nur einen kurzen Abstecher auf unserem Weg zurück zum Hostel gemacht – es ist aber trotzdem einen Besuch wert. Als wir durch die Straßen von Ginza liefen, musste ich die ganze Zeit an die Champs-Elysées in Paris und die Königsallee in meiner Heimatstadt Düsseldorf denken. Louis Vuitton reiht sich an Bulgari, Gucci und Prada – hier shoppen die Reichen. Zum shoppen war ich also definitiv nicht hier, aber Ginza sollte man alleine wegen seiner Architektur eine Chance geben.

Mein kleines Ginza-Highlight war diese Kreuzung. Natürlich kann man sie nicht mit dem Shibuya.Crossing vergleichen, jedoch fand ich die Aufmachung einfach super ästhetisch.

  • Bahn: Tokyo Station bis Ginza Station mit der Tokyo Metro Marunouchi Line (ca. 165 Yen)

Akihabara (Akiba)

Tokyo – Akihabara

Das perfekte Ziel für Elektro, Anime- und Manga Fans. Sonntags ab 13Uhr werden die Straßen in Akihabara für die Autos gesperrt. Entlang der Hauptstraße Chuo Dori reiht sich ein Elektronikgeschäft an das nächste. Hier findest du alles: von den neusten Handys, über Kameras, Laptops, bis hin zu Second-Hand-Ware.

Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen in eine der vielen Spielehallen zu gehen. In Akihabara haben wir die verrückte und bunte Seite Tokyos näher kennengelernt – dieses Viertel sollte auf jeder To-Do-Liste stehen.

  • Bahn: Tokyo Station bis Akihabara Station mit der JR Yamanote Line (ca. 133Yen)

Rinkugien Garden

Tokyo – Rinkugien Garden

Der Rinkugien Garden ist eine Oase mitten in der Stadt. Man hört nichts vom Lärm der Autos und kann inmitten dieser wunderschönen Landschaft einfach mal abschalten. Der Garten ist super schön angelegt und zählt zu den Kirschblüten-Hotspots. Wir hatten Mitte Februar bereits das Glück die ersten Kirschblüten wachsen zu sehen.

  • Öffnungszeiten: 09:00- 17:00 (Einlass bis 16:30), geschlossen: 29.12- 01.01 jeden Jahres
  • Preise: 300 Yen, ab 65jahren 150 Yen
  • Adresse: 6-16-3 Hon-komagome, Bunkyo-ku, Tokyo 113-0021
  • Bahn: Tokyo Station bis Komagome Station mit der JR Yamanote Line (ca. 165 Yen). Von da aus sind es dann 7 Minuten zu Fuß.

Tipps & Empfehlungen

where to eat

Reissue

Tokyo – Reissue

Reissue ist ein super süßes Café in Harajuku, perfekt für eine kleine Pause zwischendurch. Hier könnt ihr einen Kaffee der Extraklasse trinken. Aus einem kleinen Buch kannst du dich für ein 3-D Kunstwerk aus Milchschaum entscheiden. Alternativ kannst du den netten Mitarbeiter*innen aber auch ein Foto deines Haustieres zeigen und dieses wird dann auf deinen Kaffee gemalt.

  • Öffnungszeiten: Montag- Freitag 10:00- 18:00
  • Adresse: 3 Chome-25-7 Jingumae, Shibuya City, Tokyo 150-0001, Japan
  • Bahn: Tokyo Station bis Harajuku Station mit der JR Yamanote Line (ca. 194 Yen)
  • Preise: €€ – €€€

Sushiya Ginzo

Tokyo – Sushiya Ginzo

Ich war einfach nur überwältigt. Wir konnten sehen wie unser Sushi super frisch zubereitet wurde und erst der Geschmack… eine wahre Geschmacksexplosion, das beste Sushi das ich je gegessen haben. Ich habe sogar ein Mal nachbestellt, weil ich so begeistert war. Preislich auch einfach nur fair, haben für zwei Personen: vieeel Sushi, Tempura Prawn, Reis und Getränke ca. 22 Euro gezahlt.

Mit diesem Essen habe ich mir einen Traum erfüllt. Ich liebe, liebe, liebeee Sushi und wollte schon immer ein Mal Sushi in Japan essen. Sushiya Ginzo ist ein kleines, niedliches Restaurant im Viertel Akihabara. Ein Japaner, den wir vor Ort trafen, erzählte uns, dass der Inhaber des Restaurants jeden Morgen zum Fischmarkt fährt um frischen Fisch für das Sushi zu kaufen.

  • Öffnungszeiten: Montag- Freitag: 11:30- 23:30, Wochenende: 11:30- 22:30
  • Adresse: 1 Chome-8−6 Kanda Sakumacho, Chiyoda City, Tokyo 101-0025, Japan
  • Bahn: Tokyo Station bis Akihabara Station mit der JR Keihin-Tohoku Line (ca. 133 Yen)
  • Preise: €-€€

Gyoza Hohei

Kyoto – Gyoza Hohei

Diese super schnuckelige Restaurant Gyoza Hohei befindet sich in der Nähe des Gion Distrikts in Kyoto. Mit schnuckelig meine ich auch wirklich schnuckelig, denn es passen nur ca. 10 Leute gleichzeitig in das Restaurant. Du kannst zwischen Ingwer Gyoza, Lauch-Knoblauch Gyoza und ein paar Beilagen wählen. Geschmacklich der hammer!!

  • Öffnungszeiten: Montag- Samstag 18:00- 01:00
  • Adresse: 373-3 Kiyomotocho, Higashiyama Ward, Kyoto, 605-0084, Japan
  • Preise:

Rokurinsha

Tokyo Station – Ramen Street

Die Tokyo Station ist rieeeesig. Es gibt alleine mehrere Food-Streets in diesem Bahnhof – Eine dieser Straßen heißt Ramen Street. Wie der Name schon sagt, gibt es auf dieser Straße verschiedene Ramen Gerichte zu essen. Vor dem Restaurant Rokurinsha war die mit Abstand längste Schlange, fast nur Einheimische standen dort an und aas war unser Zeichen: da müssen wir hin. Muss wohl etwas bedeuten wenn viele Japaner dort essen gehen und wir hatten Recht. Wir waren gleich zwei Mal während unseres Tokyo Aufenthaltes dort essen.

  • Öffnungszeiten: Montag- Freitag 07:30- 22:00 (zwischendurch gibt es eine einstündige Mittagspause)
  • Adresse: Japan, 〒100-0005 Tokyo, Chiyoda City, Marunouchi, 1−9-1 東京駅一番街 東京ラーメンストリート内
  • Preise: €-€€

good to know

  • Es gibt generell sehr wenig Mülleimer auf der Straße
  • Man putzt sich in der Öffentlichkeit nicht die Nase
  • Man gibt in Restaurants kein Trinkgeld, dies gilt als unhöflich
  • In den großen Bahnhöfen gibt es fast immer riesige unterirdische Shopping Malls
  • Rauchen nur an bestimmten Stellen. In Tokyo gibt es sogenannte „Rauch-Säulen“ an denen man rauchen darf
  • für Mitbringsel solltest du unbedingt zu Don Quijote gehen (findest du in jeder Stadt)
Ich war total begeistert von den verschiedenen Kit Kat Sorten und habe gleich mehrere mit nach Deutschland genommen. Zu Hause angekommen dachte meine Familie sich wahrscheinlich „jetzt dreht sie vollkommen durch“, aber ich fand die Sorte Wasabi einfach nur hammer!!

Das war’s dann auch. Mein Reisebericht ist dann doch etwas länger geworden als geplant, aber irgendwie sind mir mehr und mehr Dinge eingefallen die ich mit dir teilen wollte.

Ich hoffe ich konnte dir einen ersten Einblick in meine Japan Reise geben. Solltest du noch Fragen, Anmerkungen, Verbesserungen oder Kommentare haben, würde ich mich sehr freuen von dir zu hören.

Deine Ann-Kristin


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